Dienstag, 18. April 2017

Zurück im Sattel

Da hat man sich gut durch den Winter gerettet, war nicht sonderlich krank und verschnupft und freut sich auf die Frühlings-Saison.

Was kann schief gehen? Fast nichts. Erste warme Sonnenstrahlen eine lange Tour. Alles gut!
Man merkt an der Lunge/Bronchien: Oh die Pollen kommen! Tage später fragt man sich, ob die Pollen es wirklich sind. Dann kommt starkes Fieber hinzu...
Zum Glück mal beim Hausarzt vorbei geschaut. Mist: Eine verschleppte Bronchitis! Kein Hals, keine Nase, nichts: Direkt auf die Atemwege!  Dort bekam ich starkes Antibiotica und zwei Wochen pause verordnet, da sich die Lunge so gar nicht gut anhörte und mein Arzt auch sehr besorgt drein schaute.

Nach zwei Wochen, dann zur Kontrolle zum Arzt, da immer noch ein starker Husten da ist. Besorgt wurde ein Lungenfunktionstest gemacht mit dem Ergebnis eines eingeschränkten Atemvolumens.
Ohje. Der Arzt gab mir eine Überweisung zum Röntgen des Thorax. "Rauchen Sie?"-"Ja, bis vor sechs Jahren habe ich..."-"... Ja, ... das schreibe ich mal auf die Überweisung..." Mist. Ich bin ja quasi Nichtraucher, nur eine kurze Zeit geraucht. In der Zeit zwar heftig, aber doch schon lange "clean". Ist es irgendwas von den Dieselabgasen, die man immer einatmen muss?

Völlig perplex besorgte ich mir von der Überweisung einen Termin zum Röntgen. Dieser war einen Tag später. Ich war sehr besorgt, dass etwas schlimmes sei. Am Tag des Röntgen bekam ich dann kein Befund. Schnell schnell, hierhin stellen, so, Aufnahmen machen, CD in die Hand, "die Diagnose bekommen sie dann morgen Nachmittag". "Kann man etwas sehen?"-"Wenn etwas schlimmes wäre würde man Ihnen das schneller sagen... Der nächste!"

Das war eine schlimme Warterei. Die Aufnahmen habe ich mir als alter Hacker natürlich gewandelt und angeschaut und mit vielen Google-Aufnahmen verglichen. ...Was sind das für Punkte?, .... was ist das dickes??,... hier ist eine eigenartige Verästelung???. Kurz gesagt, es waren schlimme 36 Stunden Warterei.
Am nächsten Tag dann der Telefontermin mit dem Hausarzt: Alles Okay, man solle langsam wieder den Sport beginnen. "Nichts besonderes?"-"Nein, alles gut. Keine Entzündung mehr sichtbar."
Große Erleichterung! Nach guten zwei Wochen endlich wieder Radfahren dürfen und können! Ich war völlig unterkurbelt, mir fehlten Kilo-weise Glückshormone und Fitness. Ich musste den ganzen Frühjahrs-Sommer auf der Couch laborieren...

Die Moral von der Geschicht'? Immer gut auf den Körper hören! Nichts eben mal abwenden und trotzdem weitermachen. Auch mal richtig krank sein. Und wenn man gesund ist, glücklich sein, dass es einem wieder gut geht und dass man gesund ist und den Sport ausleben kann, den man so sehr liebt!

...jetzt geht es der Oster-Plautze an den Kragen: Die RTFs und langen Ausfahrten warten!

Die schönen Seiten des Radelns. Nachts wieder zurück pendeln zu können und die Atmosphäre genießen!

Freitag, 30. Dezember 2016

Jahresendestress

Ihr kennt es bestimmt: Das Jahr geht zu Ende und man schaut auf seine Leistungen zurück.
Ich kann eigentlich sehr zufrieden sein, da ich mehr gefahren bin als jeher, sehr glücklich in meinem Verein dem RCB bin und das Jahr gesund überstanden habe.
Doch dann fängt man an, seine Zacken an der bildlichen Krone zu zählen. Und was mich dann doch wurmt ist, dass die gesteckten Ziele jetzt nur noch schwer zu erreichen sind.
Das wichtigste Ziel: 20.000km als Jahresziel.
Überheblich bestimmt für viele. Doch als Pendler mit täglich knapp 60 km dann doch eigentlich easy. Knappe 300 in der Woche. Macht schon mal gute 15k Pendeln im Jahr.
Nur was ist, wenn der Arbeitgeber plötzlich wegfällt? Mir ist es passiert und konnte seit Mitte September nicht mehr wie gewohnt pendeln.
Nun habe ich noch zwei Tage Zeit in diesem Jahr, um den Sack zu zu machen. 139 sollen es noch werden. Eigentlich schon im Oktober wären die 20k voll gewesen. Jetzt muss ich mich ranhalten. Kilometer fressen.
Aber will man das? Stressen lassen? Hat man die Motivation? Möchte man wirklich am Silvesterabend schon um Acht auf der Couch einpennen? Mal sehen.
Ich für meinen Teil werde schauen, was geht. Wenn es nicht geht, gibt es immer ein nächstes Jahr.
In diesem Sinne, rutscht gut rein!

Mittwoch, 14. Oktober 2015

Ohrwürmer des Morgens

Besonders der Anfang des Liedes


Einfach nur genial